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Samstag, Mai 23, 2009

Havre St-Pierre - Mingan Archipelago

Es war ein langes Wochenende dank des Victoria oder Patriots Days. Was macht man wenn man drei Tage frei hat? Genau - so weit wie möglich wegfahren. Diesman ging es nach Havre Saint-Pierre zum Mingan Archipelago und noch weiter mit der Beate und dem Gaby. Losgefahren sind wir am Freitag nach der Arbeit und sind dann bis Havre St-Pierre durchgefahren, so wir gegen Mittag am Samstag angekommen waren. Der Samstag war dann nicht mehr besonders lang, weil wir alle doch recht ko waren. Sonntag war das Wetter leider nicht so wie gewollt, also sind wir nur so durch die Gegend gefahren. Baie-Johan-Beetz war unser letztes Ziel was ungefähr 1250km von Ste-Adele entfernt ist. Das Dorf bestand allerdings wirklich nur aus 10 Häusern, in Havre St-Pierre war da schon "etwas" mehr los.

In unserem Hotel waren wir aber eigentlich so gut wie die einzigen Gäste, da die Saison ja erst Ende Juni losgeht und dann auch nur bis Ende August geht. Dementsprechend war es schwer da jemanden zu finden, der uns auf die vorliegenden Inseln fährt. Allerdings haben wir dann doch jemanden gefunden, der Touristen durch die Gegend kutschieren wollte.

Die Gegend um Sept-Iles herum ist schon sehr sehenswert, auch wenn es da außer Natur nicht viel mehr zu sehen gibt. Aber schön is :) Puffins, der Grund meines eigentlichen Aufbrechens, haben wir natürlich nicht gesehen, weil die auf nur zwei der vielen Inseln liegen - ganz im Osten und ganz im Westen und Havre St-Pierre liegt natürlich genau in der Mitte. Von daher konnten wir da nicht so ganz hin. Aber wir hatten genug Zeit uns die Monolithen auf den Inseln anzuschauen. Direkt nach Ende der Bootsfahrt ging es ins Auto und 14h Rückfahrt standen an. Wie ich grad gesehen habe, gibt es wohl auch einiges an Puffins auf Neufundland und da geht im September mein Urlaub hin. Da kann ich ja schon mal die Kamera einpacken :)





Montag, April 13, 2009

Minneapolis - Montreal

Wir sind recht früh am Morgn in Minneapolis angekommen und hatten 7h Aufenthalt. Was macht man in 7 Stunden, man fährt in die Innenstadt und guckt, was es so gibt. Sind irgendwo wo es aussah wie Innenstadt ausgestiegen und dann Kaffee suchen gegangen. Das hat ne Weile gedauert, weil es doch so scheint, als wären alle Kaffeeläden innerhalb der vielen Einkaufszentren versteckt, die sich quer über die ganzen Innenstadt verteilten. Kaum liefen wir in eine hinein, taten sich ganze andere Seiten auf.

Nachdem der Kaffeehunger gestillt war, sind wir zum Mississippi gelaufen. Ne Rundfahrt mit nem Schaufelraddampfer konnten wir nicht machen, da wir dann doch an der falschen Ecke gelandet waren, aber es gab einen alten steinernen Torbogen bzw. -bögen entlang des Flusses und nen kleinen dazugehörigen Park mit ganz vielen Tafeln, die der Alex alle durchlesen konnte.

Wir haben jetzt zwar nicht so viel gesehen von der Stadt, aber ein paar nette Ecken hatte sie schon. Gegen frühen nachmittag flogen wir dann weiter Richtung Kanada. Alle schönen Straßen durfte man sofort vergessen und man tauchte wieder ein in die Schlaglöcher Quebecs.




Sonntag, April 12, 2009

Fairbanks - Anchorage

Es war Ostersonntag und wir wollten noch etwas durch Fairbanks laufen, bevor wir in Richtung Flughafen liefen. Leider waren wir da auch die einzigen, die die Idee hatten. Die Straßen waren leergefegt und alles war zu. Alles bis auf das Infozentrum und die Tankstelle. Selbst der Souvenirla den, der aufhaben sollte, wollte nich aufmachen und ich konnte gar nich richtig Souvenir-Shoppen gehen.

Dachte, dass es dann vielleicht in Anchorage etwas besser wird, aber als wir in Anchorage
ankamen, war die Stadt auch ziemlich ausgestorben. Wie in Fairbanks hatte man immer Angst, dass die wenigen herumstreunenden Gestalten einen gleich ausrauben wollen. Gegen frühen Abend kamen aber einige für Osterspaziergänge auf die Straße und es wurde sofort angenehmer.

Abends sind wir von Anchorage nach Minneapolis geflogen. Ich hätte es ja gar nicht mehr für möglich gehalten und hatte doch schon aufgegeben, als dann am Himmel doch noch Nordlichter erschienen. War zwar nicht so, wie wenn man es vom Boden aus sieht, aber doch schon ganz nett.

Die Straßennamen in Anchorage sind sehr kreativ (s.o.) -
unten: Blick auf Berge von Downtown Anchorage

oben: Blick auf Gompertz-Kanal von Anchorage
unten: Fairbanks Innenstadt

Samstag, April 11, 2009

Denali Nationalpark

Da uns im Infozentrum vorgeschlagen wurde, am 11. nach Denali zu fahren, weil da der erste offene Tag war in diesem Jahr. War auch ne gute Idee, weil das Wetter am Samstag noch besseres Wetter war als am Freitag. Man konnte von Fairbanks aus die komplette Alaska-Range sehen. Der Mt McKinley war auch schon sehr gut zu sehen. Sah zwar etwas komisch aus, weil neben all den anderen Bergen dann auf einmal so ein Riesending auftauchte.

Auf dem Weg nach Denali gab es jetzt nicht wirklich große Ortschaftten. Die meisten bestanden aus einer Tankstelle und ein paar Häusern. Ich wundere mich wirklich, warum da jeder 10 alte Autos auf dem Grundstück stehen hat. Scheint doch schwierig zu sein, die Dinger in Alaska loszuwerden.

Gegen Mittag waren wir im Nationalpark und da war es für den ersten Tag auch schon relativ voll. Wir waren nicht die einzigen und einige waren da ziemlich ausgerüstet für längere Spaziergänge. Landschaftlich ist es schon sehr beeindruckend da oben und ich denke Sommer wie Winter, kann man da viel machen. April liegt jetzt genau zwischen den Saisons, aber immerhin hat man dann Ruhe, weil im Sommer will ich garantiert nicht durch den Denalipark fahren. Da wird man sicherlich überrannt von Touris. Mt McKinley konnte man einigermaßen gut schauen, auch wenn er etwas "kleiner" aussieht zwischen den ganzen anderen Bergen, aber er ist auch noch mal 100km weiter weg.

oben: Mt McKinley - 6194m


Freitag, April 10, 2009

Delta Junction

Nachdem wir erstmal in Ruhe ausgeschlafen hatten und uns dann gemütlich gefrühstückt haben, sind wir nach einem kurzen Besuch im Info-Center in Richtung Delta Junction gefahren, welche südwestlich von Fairbanks liegt. Zuvor haben wir uns noch eine "Large Animal Research Station" angeschaut wo in diverser Entfernung ein paar Muskoxen (Moschusochsen) und auch ein paar Karibus rumrannten.

Die Strecke nach Delta Junction war recht nett und dadurch, dass das Wetter auch ziemlich gut war, konnte man auch die Berge gut sehen. Dabei haben wir auch das lustigste Straßenschild überhaupt gesehen (s.u.), weil ein Ochse könnte das Auto gegen einen Stein schieben und dabei könnte man ein Rad verlieren. :)

Auf dem Rückweg sind wir durch North Pole (Nordpol) gefahren, was wohl das ganzjährige Weihnachtsdorf ist.

Gegen Abend haben wir versucht in eine der vielen Goldminen zu kommen, aber diese waren entweder zu oder nicht da, wo sie hätten sein sollten. Da es schon ziemlich auf die Mittsommernacht zu geht, wurde es erst gegen 10 / halb 11 dunkel und gen Norden noch später. Ein paar Städte weiter im Norden geht wohl ab Mai bis August die Sonne gar nicht mehr unter.

Einige haben lustige Hobbys - z. B. Flugzeuge im Garten aufbauen



Der Sinn dieses Straßenschilds bleibt mir bis jetzt verborgen

Donnerstag, April 09, 2009

Montreal - Fairbanks

Dieser Donnerstag war etwas lang. Wir sind früh um halb drei Quebeczeit aufgestanden und zum Flughafen und dann über Detroid, Minneapolis und Anchorange nach Fairbanks geflogen. Alles hat wunderbar funktioniert und mich wundert es schon fast, dass kein einziger unserer Flüge Verspätung hatte und mir pünktlich an allen Flughäfen waren - und das zu Ostern. In Detroit hatten seine klasse Halle, wo man als Epileptiker nicht durchgehen sollte. Alles sehr bunt aber mit netter musikalischer Untermalung.

Auf dem Weg nach Alaska haben wir noch ein paar gute Blicke auf die Saint Elias Mountains werfen, u.a. auch auf Mount Logan. Der fiel ziemlich auf, da er mit seinen knapp 6000 Metern doch ziemlich herausragte.

Jedensfalls sind wir abends gegen 5 in Fairbanks angekommen und haben unseren Mietwagen abgeholt. Wir hatten den kleinsten genommen, einen Chevy Aveo, aber bei dem ging der Kofferraum nicht aus, also durften wir ihn ohne Preissteigerung in einen Chevy Malibu umtauschen, der doch gleich viel größer war. Das Regency in Fairbanks war richtig klasse, sah zwar nich so toll aus von außen, aber von innen doch alles ziemlich gut.

Sonntag, März 29, 2009

St-Patricks 2009

Nachdem wir die Parade letztes Jahr hatten ausfallen lassen, war es dieses Jahr doch mal wieder an der Zeit einen Blick darauf zu werfen. Viel geändert hat sich nich dran, aber es war doch mal wieder nett. Danach waren wir noch Siedler kaufen und da leider die gewünschte Erweiterung nur auf Französisch verfügbar war, müssen wir nächste Woche noch einmal nach Montreal, um die Rittererweiterung oder so zu kaufen. Gestern abend haben wir zur Einstimmung schon mal ne Runde gesiedelt :)




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